STEINS;GATE
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Steins;Gate · Folge 24

Prolog des Endes und des Anfangs

終わりと始まりのプロローグ · Achievement Point

Okabe reist zum 28. Juli 2010 und führt Operation Skuld durch: Er täuscht Kurisus Tod vor, indem er Nakabachi mit seiner Kyouma-Persona verjagt, vier Finger in seine eigene Stichwunde drückt und die Szene mit eigenem Blut stellt. Der Divergenzmesser springt auf 1.048596%: die Steins-Gate-Weltlinie ist erreicht. Im Epilog findet Okabe Kurisu auf der Straße. Sie sagt: 'Ich habe dich überall gesucht.'

Zusammenfassung

Okabe und Suzuha landen am 28. Juli 2010, kurz vor dem Moment, in dem Kurisu im Lagerraum des Radio-Kaikan-Gebäudes erstochen wird. Die etablierte Vergangenheit ist unantastbar: Der vergangene Okabe hat Kurisu blutend und scheinbar leblos gesehen. Dieses Bild muss produziert werden, ohne dass Kurisu wirklich stirbt. Okabe trägt ein Metall-Upa bei sich, eine seltene Metallvariante des Kapselspielzeugfigürchens, das Mayuri sammelt. Dieses Detail hat eine präzise Funktion: Nakabachi, der Kurisus Zeitreiseforschung stehlen und nach Russland bringen will, verlässt Japan mit einem Umschlag. Wenn dieser Umschlag die echten Forschungsunterlagen enthält, löst das Wettrüsten den dritten Weltkrieg aus. Wenn der Umschlag stattdessen das Metall-Upa enthält, löst das Metall am Flughafen den Metalldetektor aus. Die Unterlagen werden bei der Sicherheitsprüfung vernichtet. Kein Diebstahl, kein Wettrüsten, kein Weltkrieg. Okabe hatte ursprünglich geplant, die rote Flüssigkeit von Future Gadget Nummer 6, einem Spielzeug-Lichtschwert, als falsches Blut zu verwenden. Der Plan scheitert sofort: Die Flüssigkeit ist eingetrocknet. Er muss improvisieren. Im Lagerraum konfrontiert Nakabachi Kurisu. Okabe greift ein. Er provoziert Nakabachi absichtlich, reizt ihn, spielt die Hououin-Kyouma-Persona mit maximaler Intensität aus, den 'wahnsinnigen Wissenschaftler', der Chaos liebt. Nakabachi dreht durch. Er sticht zu, aber er trifft Okabe, nicht Kurisu. Dann flieht er in Panik vor der theatralischen Kyouma-Performance, mit dem Umschlag, in dem sich das Metall-Upa befindet statt der Forschungsunterlagen. Der Tausch ist vollzogen. Kurisu lebt. Aber die Szene fehlt. Das Bild, das der vergangene Okabe sehen muss, damit er die D-Mail schickt, damit die gesamte Kausalitätskette der letzten Monate stattfindet, fehlt. Okabe drückt vier Finger in seine eigene Stichwunde. Er schreit vor Schmerz. Er betäubt Kurisu mit einem Taser, legt sie bewusstlos mit dem Gesicht nach unten in seine Blutlache. Der Schrei, den der vergangene Okabe am 28. Juli 2010 gehört hat, als er den Lagerraum betrat, war Okabes eigener Schrei. Der vergangene Okabe tritt ein. Er sieht Kurisu, scheinbar leblos, in Blut. Er glaubt sie ist tot. Er rennt. Die D-Mail wird gesendet. Die gesamte Kausalitätskette der Serie beginnt. Und Kurisu lebt. Suzuha bringt Okabe zurück zum 21. August 2010. Der Divergenzmesser springt auf 1.048596%. Über 1%. Die Steins-Gate-Weltlinie. Suzuha verabschiedet sich: Auf dieser Weltlinie gab es keinen Weltkrieg, also gab es nie einen Grund für sie, zurückzureisen. Sie wird in sieben Jahren geboren werden. Sie verschwindet. Epilog: Okabe verteilt neue Labormitglieds-Abzeichen an Faris, Ruka und Moeka, deren Erinnerungen durch die rückgängig gemachten D-Mails gelöscht wurden. Dann sucht er Kurisu. Er findet sie auf der Straße. Sie erklärt, sie habe jemanden gesucht, der ihr das Leben gerettet hat. Er nennt sie 'Christina'. Der Spitzname löst etwas in ihr aus, ein Fragment, eine Resonanz aus anderen Weltlinien. Sie nimmt den vertrauten Schlagabtausch mit ihm auf. Dann sagt sie: 'Du bist es. Ich habe dich überall gesucht.'

Schluesselszenen

Das Metall-Upa: Tausch der Forschungsunterlagen im Umschlag, bevor Nakabachi flieht Okabe provoziert Nakabachi mit der Hououin-Kyouma-Persona und wird anstelle von Kurisu gestochen Der Lichtschwertsplan scheitert: Okabe drückt vier Finger in seine Stichwunde, um Blut für die Inszenierung zu gewinnen Kurisus Betäubung mit dem Taser und die Stellung der Szene Der vergangene Okabe betritt den Lagerraum: die Szene aus Folge 1 wird vollständig erklärt Divergenz 1.048596%: die Steins-Gate-Weltlinie ist erreicht Suzuhas Abschied und ihr Verschwinden auf der Steins-Gate-Weltlinie Die Schlussszene: Kurisu sagt 'Ich habe dich überall gesucht'

Zeitreise- und Weltlinien-Mechanik dieser Folge

Das Kernparadoxon von Steins;Gate wird nicht durch Zeitparadox-Auflösung gelöst, sondern durch Inszenierung: Die Vergangenheit wird nicht geändert, sondern ihre Oberfläche wird korrekt reproduziert. Der vergangene Okabe sieht exakt das, was er sehen muss, damit er die erste D-Mail schickt, damit die Kausalitätskette der gesamten Serie abläuft, damit Okabe schließlich die Mittel hat, Operation Skuld durchzuführen. Der Schrei aus Folge 1 war Okabes eigener Schrei aus Folge 24. Die erste Szene der Serie ist die letzte Information des Finales. Die Steins-Gate-Weltlinie liegt numerisch im Beta-Bereich (1.048596%), gehört aber keinem Attraktorfeld an. Auf ihr existieren keine Konvergenzpunkte, die entweder Mayuri oder Kurisu zwingen zu sterben. Sie ist die einzige bekannte Weltlinie, auf der beide überleben, SERN keine Dystopie aufbaut und der dritte Weltkrieg nicht stattfindet.

Vorausdeutungen und Aufloesungen

Okabes Schrei in Folge 1, den der vergangene Okabe hörte, war von Beginn an als Rückwärtsverweis angelegt Die Szene in Folge 1, in der Okabe Kurisu 'tot' sieht und die D-Mail schickt, wird in Folge 24 als sein eigenes Werk enthüllt Das Metall-Upa, das Mayuri seit Beginn der Serie sammelt, ist der mechanische Schlüssel zur Verhinderung des Weltkriegs

Bezuege im Steins;Gate-Universum

Exakte Spiegelung von Folge 1, Szene 1: Die Enthüllung des eigenen Schreis schließt den narrativen Kreis der gesamten Serie Suzuhas Verschwinden auf der Steins-Gate-Weltlinie beantwortet die Frage aus Folge 1, warum niemand von Suzuha auf dieser Zeitlinie zu wissen scheint Kurisus Abschlussatz knüpft direkt an den unvollendeten Satz aus Folge 22 an, der durch den Weltliniensprung abgebrochen wurde

Episode

Tiefenanalyse und Fakten

Die Steins-Gate-Weltlinie hat eine Divergenz von 1.048596% und ist die einzige bekannte Weltlinie, auf der weder Mayuri noch Kurisu sterben müssen und weder SERNs Dystopie noch der dritte Weltkrieg stattfinden.

Obwohl die Zahl numerisch im Beta-Bereich liegt, gehört sie keinem Attraktorfeld an. Die Divergenzwerte 0.571024% und 1.048596% sind im Steins;Gate-Serienlogo als Easter-Egg kodiert.

Das Metall-Upa, das Okabe gegen Kurisus Forschungsunterlagen tauscht, löst am Flughafen den Metalldetektor aus und verhindert damit Nakabachis Diebstahl und den anschließenden Weltkrieg.

Das Metall-Upa ist eine seltene Variante des Kapselspielzeugfigürchens, das Mayuri seit Beginn der Serie sammelt. Sein Auftauchen in der Handlung ist von Beginn an als langfristiger Handlungsfaden angelegt.

Trivia

Divergenz 1.048596% und die Startdivergenz 0.571024% sind beide im Steins;Gate-Serienlogo als Zahlenwerte kodiert, eine Easter-Egg, die von Folge 1 an im Titelbild sichtbar war Die Regie von Folge 24 wurde von drei Personen gemeinsam übernommen (Hamasaki, Sato, Kouji Kobayashi), was für eine Einzelepisode außergewöhnlich ist Das Radio-Kaikan-Gebäude, in dem die Schlüsselszene spielt, wurde ab August 2011 abgerissen, genau in dem Monat, in dem die Finalepisoden ausgestrahlt wurden Der echte Ausdruck 'El Psy Kongroo' hat laut White Fox und den Serienschöpfern keine wortgetreue Bedeutung, er ist bewusst sinnlos