STEINS;GATE
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Steins;Gate 0 · Folge 19

Altair der zyklischen Koordinate -Zeitsprung-Maschine-

循環座標のアルタイル -Time-leap Machine- · Altair of the Cyclic Coordinate -Time-leap Machine-

Der Dritte Weltkrieg beginnt, und Okabe lässt Maho und Daru die Zeitsprung-Maschine fertigstellen; er springt um etwa 48 Stunden zurück, doch trotz seines Vorwissens läuft alles identisch ab, was er als unausweichlichen Konvergenzpunkt fürchtet.

Zusammenfassung

Im Nachklang der zerstörten Zeitmaschine bricht der Dritte Weltkrieg aus; Akihabara wird zum Schlachtfeld, als die Großmächte einrücken. Da ihm nichts mehr bleibt, autorisiert Okabe Maho und Daru, das Phone Microwave als Zeitsprung-Maschine fertigzustellen, also als reines Bewusstseins-Gerät, getrennt von einer physischen Zeitmaschine. Das verlangt, SERNs Teilchenbeschleuniger LHC zu hacken, um die nötigen teilchenphysikalischen Bedingungen herzustellen, und das unter einer fieberhaften 48-Stunden-Frist. Amadeus kehrt hier zurück und gibt Maho emotionalen Halt, hilft ihr, durchzuhalten; Maho wächst sichtbar an Selbstvertrauen. Okabe springt etwa 48 Stunden zurück, in die Zeit vor dem Angriff, und versucht, Suzuha und Mayuri zu warnen. Trotz seines Vorwissens laufen die Ereignisse identisch ab: Leskinen und Professor Reyes, ein DURPA-Operativ (später von Leskinen erschossen), greifen an, und der Hubschrauber zerstört die Zeitmaschine erneut. Als er das ein zweites Mal mit ansieht, fürchtet Okabe, dass dies ein Konvergenzpunkt ist, ein fixiertes Ereignis, das sich der Veränderung widersetzt, und beruft sich ausdrücklich auf die unausweichliche Mayuri-Todesschleife der Originalserie. Statt die Niederlage hinzunehmen, fasst Okabe den Entschluss, wieder und wieder zu springen, so oft, wie es nötig ist, die definierende emotionale Aussage seiner Figur an dieser Stelle. Strukturell spiegelt das die Folgen 12 bis 17 der Originalserie. Nach dem Abspann reisst die Zeitanzeige des Zeitsprung-Geräts visuell ein, was Rezensenten als Zeichen lesen, dass Okabes Sprungfähigkeit an eine Grenze stößt und das nächste Ereignis vielleicht keine saubere Schleife mehr sein wird.

Schluesselszenen

Ausbruch des Dritten Weltkriegs; Akihabara wird zum Schlachtfeld. Okabe autorisiert die Fertigstellung der Zeitsprung-Maschine über einen Hack von SERNs LHC unter 48-Stunden-Frist. Amadeus kehrt zurück und stützt Maho emotional, die an Selbstvertrauen wächst. Okabe springt 48 Stunden zurück, doch die Ereignisse laufen identisch ab; die Zeitmaschine wird erneut zerstört. Okabe entschliesst sich, so oft zu springen, wie es nötig ist; nach dem Abspann reisst die Zeitanzeige ein.

Zeitreise- und Weltlinien-Mechanik dieser Folge

Die Zeitsprung-Maschine sendet allein das Bewusstsein zurück, nicht den Körper. Jeder Sprung verbraucht reale Gegenwartszeit, spult aber nur Okabes Geist zurück und verschiebt weder die Weltlinie noch den Divergenzwert. Daher bleibt das Geschehen im selben Beta-Attraktorfeld, dessen Konvergenzpunkt der Krieg ist. Genau das macht die wiederholte Zerstörung der Zeitmaschine zu einem möglichen Konvergenzpunkt: ein Ereignis, das das Attraktorfeld immer wieder erzwingt, egal wie oft Okabe es zu verhindern sucht. Der Hack von SERNs LHC liefert die teilchenphysikalischen Bedingungen für den Sprung.

Vorausdeutungen und Aufloesungen

Die einreissende Zeitanzeige nach dem Abspann deutet darauf hin, dass Okabes Sprungfähigkeit an eine Grenze gerät und der nächste Vorgang keine saubere Schleife mehr sein wird, was direkt in die Katastrophe von Folge 20 führt. Okabes Beschwören des Konvergenzpunktes bereitet das Verständnis vor, warum simple Wiederholung nicht reicht.

Bezuege im Steins;Gate-Universum

Okabes Entschluss, so oft zu springen, wie nötig, spiegelt strukturell die verzweifelten Wiederholungen der Originalserie (Folgen 12 bis 17), in denen er Mayuris Tod immer wieder zu verhindern suchte. Der Begriff Konvergenzpunkt und die Mayuri-Todesschleife stammen direkt aus der Mechanik des Originals.

Episode

Tiefenanalyse und Fakten

Trivia

Ein Rezensent von Anime News Network nannte die Schleife hier doppelt so kompliziert wie die des Originals. Yusuke Kubo führte sowohl bei Episodenregie als auch Storyboard, was der Folge eine geschlossene Bildhandschrift gibt. Amadeus stützt hier erstmals deutlich eine andere Figur als Okabe, nämlich Maho, was ihre Charakterentwicklung markiert.